AFC Regulatorik

Praktische Strategien für komplexe Regulatorik

So teuer ist die Missachtung von regulatorischen Vorgaben für Unternehmen wirklich:

Ob die Missachtung der Geldwäscherichtlinien oder KYC-Regeln – die fehlende Einhaltung von AFC-Vorgaben hat schwerwiegende Konsequenzen und führt immer häufiger zu erheblichen Geldbußen. Weltweit verhängen prüfende Behörden wie die FMA, BaFin oder Fed gegen Unternehmen immer strengere Strafen bei einem Verstoß gegen AFC-Vorschriften.

In den letzten Jahren haben bspw. führende Banken aufgrund der Nichteinhaltung von Vorschriften hohe Strafen zahlen müssen:

  • Im Mai 2023 teilte die FMA mit, dass sie gegen die Wiener Städtische Versicherung AG – Vienna Insurance Group wegen Unterlassens der Überprüfung der Identität der wirtschaftlichen Eigentümer:innen durch beweiskräftige Dokumente bei drei Hochrisikokunden sowie wegen Unterlassens der Feststellung, ob es sich bei den Treugeber:innen eines der drei Hochrisikokunden um politisch exponierte Personen handelt, eine Geldstrafe in der Höhe von EUR 367.542 verhängt hat. 

  • Im Juli 2023 hat die US-Notenbank Fed die Deutsche Bank und ihre US-Töchter wegen ungenügender Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche mit einer Strafe von 186 Millionen US-Dollar belegt. Die Deutsche Bank habe in den Jahren 2015 und 2017 festgestellte Mängel noch nicht behoben und unzureichende Kontrollen in Bezug auf frühere Geschäftsbeziehungen zur estnischen Tochter, der Danske Bank.

Bei PwC Forensics sind wir uns bewusst, wie kostspielig und reputationsgefährdend regulatorische Verstöße sein können. Deshalb bieten wir unseren Kund:innen erstklassige Unterstützung im Bereich Regulierungsstrategie und -beratung.

Regulatorische Compliance ist nicht nur eine Verpflichtung – sie ist der Weg, auf dem Integrität und Erfolg Hand in Hand gehen.

Unsere Services

Regulatorische Herausforderungen erfordern umfassendes Fachwissen und eine präzise Vorgehensweise. Bei PwC Forensics bieten wir eine „One-Stop-Shop“-Lösung für die regulatorischen Anforderungen an Sie. Unser Ansatz sieht die Begleitung unserer Kund:innen von Anfang bis Ende durch ein Team hochqualifizierter Fachleute vor, um gemeinsam praktikable Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Unser erfahrenes Team hilft Ihnen dabei, die regulatorischen Vorgaben im Auge zu behalten, um potenzielle Verstöße und Risiken zu vermeiden. Anhand einer maßgeschneiderten Strategie gehen wir auf die Spezifika Ihres Unternehmens ein und sichern die Einhaltung der für Ihr Unternehmen relevanten regulatorischen Vorgaben.

 

Unser Ziel ist es, Ihnen den Weg zu einer nahtlosen, effizienten und erfolgreichen Einhaltung regulatorischer Vorschriften zu ebnen.

Identifizierung von relevanten regulatorischen Vorgaben

Identifizierung von relevanten regulatorischen Vorgaben

Sie profitieren von der permanenten Beobachtung des Marktes und der regulatorischen Landschaft durch uns und können somit eine frühzeitige Priorisierung und Umsetzung des Themas sicherstellen.

Risk Assessments

Risk Assessments

Durch eine systematische Analyse können potenzielle Risiken in Bezug auf finanzielle Stabilität, operationelle Prozesse oder Reputationsschäden im Fall der Nichtbeachtung regulatorischer Anforderungen z.B. im Bereich Geldwäsche erkannt werden. Eine fundierte Risikobewertung ermöglicht es Unternehmen, gezielt präventive Maßnahmen zu ergreifen, um potenzielle negative Auswirkungen aus beispielsweise Sanktions- bzw. Geldwäscheverstößen zu minimieren, und trägt somit maßgeblich zur langfristigen Resilienz und zum Unternehmenserfolg bei.

Definition von Maßnahmen und interne Kontrollen

Definition von Maßnahmen und interne Kontrollen

Wir bieten Ihnen nicht nur eine transparente Übersicht über mögliche AFC-Risiken, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen, um diese proaktiv anzugehen. Mit Hilfe unserer Fachleute können Sie Ihr internes Kontrollsystem auf Basis regulatorischer Vorgaben aufbauen, optimieren und erweitern.

Regelmäßige Health Checks

Regelmäßige Health Checks

Machen Sie Ihre AFC-Strategie zu einem lebenden Prozess. Eine Status-Quo Analyse stellt die zeitnahe Anpassung bestehender Maßnahmen an die Änderungen in der regulatorischen Landschaft sicher.

Remediation Programme

Remediation-Programme

Mit uns können Sie aus Ihren Fehlern der Vergangenheit lernen. Gemeinsam sehen wir uns die von externen Behörden gesetzten bzw. angeordneten Maßnahmen an und definieren den besten Weg der Implementierung.

 

Durch langjährige, diverse Branchenkenntnisse sowie breites Know-how finden wir die optimale Lösung für Sie und stehen beratend sowie operativ zur Seite.

AFC Managed Services

Um alle angebotenen Leistungen im Bereich Financial Crime aus einer Hand zu erhalten, verweisen wir auf unsere AFC Managed Services.

Erfahren Sie mehr über unsere AFC Managed Services

Bankomatkarte

Regulatory News Ticker

Bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand und folgen Sie unserem News Ticker zu aktuellen behördlichen Entscheidungen und regulatorischen Updates: 

Einigung über strengere Vorschriften bei der Bekämfung von Geldwäsche

Europäischer Rat und Europäisches Parlament

16.01.2024

Die EU hat eine vorläufige Einigung über Teile des Geldwäschepakets erzielt, das darauf abzielt, EU-Bürger:innen und das Finanzsystem vor Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu schützen. Dies ist ein fester Bestandteil des neuen EU-Systems zur Bekämpfung von Geldwäsche, das nationale Systeme besser für die Zusammenarbeit und Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung rüstet. Die Einigung enthält folgende Aspekte:

  • Verpflichtete Akteure: Finanzinstitute, Banken, Immobilienagenturen, Vermögensverwaltungsdienste, Kasinos und Händler spielen eine Schlüsselrolle als "Gatekeeper". Die Liste der Verpflichteten wird erweitert, um auch den Großteil des Krypto-Sektors einzubeziehen, wodurch Anbieter von Krypto-Dienstleistungen verpflichtet werden, Kunden-Sorgfaltspflichten anzuwenden.
  • Sorgfaltspflichten für Krypto-Dienstleister: Anbieter von Krypto-Dienstleistungen müssen Sorgfaltspflichten bei Transaktionen über 1.000 € einführen. Zusätzliche Maßnahmen zur Risikominderung bei Transaktionen mit selbstverwalteten elektronischen Geldbörsen sind vorgesehen.
  • Verstärkte Sorgfaltspflichten: Spezifische verstärkte Sorgfaltsmaßnahmen für Krypto-Dienstleister bei grenzüberschreitenden Korrespondenzbankbeziehungen werden eingeführt.
  • Barzahlungen: Es gibt eine EU-weite Obergrenze von 10.000 € für Barzahlungen, wobei Mitgliedstaaten eine niedrigere Obergrenze festlegen können. Identitätsprüfung ist erforderlich für Bartransaktionen zwischen 3.000 € und 10.000 €.
  • Wirtschaftliches Eigentum: Die Vorschriften zum wirtschaftlichen Eigentum werden harmonisiert und transparenter gemacht. Personen, die das wirtschaftliche Eigentum an juristischen Personen kontrollieren oder davon profitieren, müssen identifiziert werden. Der Schwellenwert für das wirtschaftliche Eigentum beträgt 25 %.
  • Drittländer mit hohem Risiko: Verstärkte Sorgfaltsmaßnahmen für Transaktionen und Geschäftsbeziehungen mit Drittländern mit hohem Risiko, basierend auf Risikobewertungen der FATF. 
  • Register wirtschaftlicher Eigentümer: Informationen im Zentralregister müssen überprüft werden. Inspektionen können bei Zweifeln an der Richtigkeit durchgeführt werden. Zugang zu Registern wird auch für die Öffentlichkeit, einschließlich Presse und Zivilgesellschaft, gewährt.
  • Zentrale Meldestellen: Diese erhalten Zugang zu Finanz-, Verwaltungs- und Strafverfolgungsinformationen und müssen Informationen an die zuständigen Behörden weitergeben. Ein Rahmen für die Aussetzung oder Verweigerung von Transaktionen wird eingeführt. 
  • Aufsichtsbehörden: Alle Verpflichteten unterliegen der Aufsicht durch eine oder mehrere Aufsichtsbehörden. Risikobasierte Aufsicht und Meldung von Verdachtsfällen an zentrale Meldestellen werden betont. 
  • Risikobewertung: Risikobewertungen auf EU- und nationaler Ebene bleiben wichtig, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu bekämpfen. Mitgliedstaaten sollen Maßnahmen zur Risikominderung gemäß den Empfehlungen der EU-Kommission ergreifen.

Die Texte müssen noch von den Vertretern der Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament formell angenommen werden, bevor sie im Amtsblatt der EU veröffentlicht und rechtsverbindlich werden.

Quelle

EBA veröffentlicht Leitlinien für Krypto-Anbieter zum Umgang mit ML/TF-Risiken

Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA)

18.01.2024

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat ihre Leitlinien zu den Risikofaktoren für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auf Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs) ausgeweitet. Die neuen Leitlinien zielen vor allem auf ML/TF-Risikofaktoren und Maßnahmen zur Risikominderung ab, die CASPs berücksichtigen müssen. Die Leitlinien stellen einen wichtigen Schritt im Kampf der EU gegen Finanzkriminalität dar.

Quelle

Sanktionsrahmenwerk für Guatemala

Europäische Union (EU)

15.01.2024

Der Rat der Europäischen Union hat in Folge der Vorkommnisse in Verbindung mit der Präsidentschaftswahl in Guatemala ein Rahmenwerk geschaffen um Personen, die eine Gefahr für die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Guatemala darstellen, zu sanktionieren. Zu den Maßnahmen gehört das Einfrieren von Vermögenswerten und wirtschaftlicher Ressourcen, sowie ein Bereitstellungsverbot.

Quelle

Sanktionen gegen den Hamas

Europäische Union (EU)

19.01.2024

Der Rat der Europäischen Union hat ein Rahmenwerk geschaffen um gezielt die Personen, welche die Gewalttaten der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihads unterstützen, erleichtern oder ermöglichen sanktionieren zu können. Die Maßnahmen umfassen das Einfrieren von Vermögenswerten und wirtschaftlichen Ressourcen, sowie ein Bereitstellungsverbot.

Quelle

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Quote AuthorManager, Forensic Services

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Christian Kurz

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Partner, Forensic Services, PwC Austria

Tel: +43 699 163 050 47

Christina-Maria Pichler

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Senior Manager, Forensic Services, PwC Austria

Tel: +43 699 163 053 21

Tina Madleniger

Tina Madleniger

Senior Manager, Forensic Services, PwC Austria

Tel: +43 1 501 88 - 1529

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