Nachhaltigkeit – ESG

Environment, Social, Governance

ESG steht für die betrieblichen Standards Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Heute sind Transparenz und Nachhaltigkeit die Themen, auf die Stakeholder, potenzielle Kund:innen und die Öffentlichkeit ein besonderes Augenmerk legen. ESG-Faktoren sind somit ein wichtiger Faktor für Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Wachstumsmöglichkeiten. Von Unternehmen wird erwartet, Verantwortung zu übernehmen, indem sie ökologische und soziale Folgen ihres Geschäftsmodells erkennen und den Anforderungen der nachhaltigen Entwicklung anpassen.

Orientierung und Chancen für nachhaltiges Wachstum

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals bzw. SDGs) der Vereinten Nationen helfen Organisationen, der Nachhaltigkeit Substanz zu verleihen. Konzentriert sich ein Unternehmen auf spezifische SDGs, kann es darin die größte Wirkung erzielen und zur Lösung globaler Probleme in den Bereichen Gesundheit, Ungleichheit, Klimawandel, Armut, Frieden und Gerechtigkeit beitragen. Verbindet man SDGs mit der Unternehmensstrategie, reduziert man Risiken, senkt Kosten, erhöht das Vertrauen ins Unternehmen und erzielt potenziell mehr Wachstum.

Energie, Ernährung und Klima sind die Top-Themen der Nachhaltigkeit

Aktuell im Fokus

Der Klimawandel hat großen Einfluss auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Dass die EU bis 2050 klimaneutral sein soll, bedeutet eine massive Transformation für die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft: die Unternehmen, die Organisationen des öffentlichen Sektors und die Politik müssen die Energiewende bewältigen und ihren Weg zur Klimaneutralität finden.

Traditionelle, ebenso wie neue, innovative Finanzierungsquellen geben Organisationen und Projekten, die sich an klima- und gesellschaftspolitischen Zielen orientieren, zunehmend den Vorrang. Unternehmen des Finanzsektors sind ein wichtiger Faktor bei der Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft. Es gibt viele Möglichkeiten für die Wirtschaft und die Regierung, diese Finanzierungsquellen für eine nachhaltige Zukunft zu nutzen und dabei auch die EU-Taxonomie zu erfüllen.

Investoren erkennen zunehmend, dass nachhaltig arbeitende Unternehmen widerstandsfähiger gegen widrige Marktbedingungen sind und eine bessere Performance aufweisen. Viele Investoren arbeiten daran, Erkenntnisse aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Steuern und Unternehmensführung (ESG) in den traditionellen Investmentansatz zu integrieren.

Gesetzgeber, Aufsichtsbehörden, Kunden und Investoren üben zunehmend Druck auf Unternehmen aus, ihre Wertschöpfungsketten nachhaltig zu gestalten. Indem sie Probleme rund um den Einsatz von Rohstoffen, Abfall und soziale Auswirkungen angehen, schaffen Unternehmen nachhaltigere Wertschöpfungsketten.

Dazu gehören neben der Integration von ökologischen und sozialen Aspekten in die Beschaffung auch die Entwicklung von nachhaltigen Produkten und der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft.

Ein nachhaltiges und engagiertes Unternehmen ist auch ein guter Arbeitgeber. Führungskräfte machen das Ziel der Nachhaltigkeit zu ihrem eigenen und investieren in Aspekte wie das Wohlbefinden der Mitarbeiter, Vielfalt, Integration und Gleichberechtigung. Inspirierte Mitarbeiter sind der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung nachhaltiger Strategien. Umso wichtiger ist es die Nachhaltigkeit in die Incentivierung zu integrieren, diese Ziele verständlich und offen zu kommunizieren und den Beitrag jedes einzelnen Mitarbeiters zu kennen und zu schätzen.

Lieferkette Cargo

Menschenrechte, Umweltschutz und Lieferketten

Künftig endet die Verantwortung von Unternehmen nicht länger am eigenen Werkstor, sondern besteht entlang der gesamten Lieferkette. Mit dem Entwurf der Corporate Sustainability Due Diligence Directive, kurz CSDD Richtlinie, nimmt die EU Großunternehmen in die Pflicht. Die Regelung betrifft indirekt aber auch kleine und mittlere Unternehmen.

In der österreichischen Wirtschaft besteht Aufholbedarf: Viele Unternehmen haben sich noch nicht ausreichend mit den Vorgaben beschäftigt.

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Biodiversität als neuer Erfolgsfaktor

Das “Klimathema” steht seit vielen Jahren ganz oben auf der Agenda. Der besorgniserregende Zustand der Natur ist hingegen seltener Gegenstand von Diskussionen oder Maßnahmen. Das muss sich ändern, denn der beispiellos schnelle Rückgang der Biodiversität stellt eine noch größere Bedrohung für die Menschheit dar als die globale Erwärmung.

Unternehmen sind gefordert und müssen sich auf grundlegende Veränderungen einstellen. Wir nennen diese Aspekte “die drei Dimensionen der ESG Revolution”: Strategisches ESG Management, umfassende Nachhaltigkeitsberichterstattung und groß angelegte Unternehmenstransformation.

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Ihr Anliegen: Das nachhaltige Unternehmen

Von der ESG-Strategie zum Ziel

Für die meisten Unternehmen wird eine glaubwürdige Nachhaltigkeitsperformance zu ihrer “license to operate”. Wir begleiten Sie dabei, nachhaltig und transparent zu wirtschaften: Von der Strategie, über die Umsetzung zur Berichterstattung. 

Mit einem ESG Maturity Assessment messen wir den Reifegrad Ihres Unternehmens schnell und pragmatisch. Verschiedene Unternehmen befinden sich in unterschiedlichen Phasen auf dem Weg zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell. Gemeinsam erstellen wir eine Nachhaltigkeitsstrategie - auf Ihr Unternehmen und Ihre Industrie eingehend - und definieren jeden Schritt Ihrer ESG-Reise.

Reporting und Assurance

Um die ESG-Faktoren aktiv umzusetzen, dürfen sich Unternehmen, Investoren und Regierungen bei Entscheidungen nicht nur auf traditionelle Finanzinformationen verlassen. Vorausschauende Organisationen integrieren in ihre Jahresberichte auch Informationen zu Themen wie Menschenrechte, CO2-Emissionen, Wasserverschmutzung und Steuern und berücksichtigen in ihrer Berichterstattung die EU-Vorschriften zu EU-Taxonomie, Non Financial Reporting Directive (NFRD), Task Force on Climate-related Disclosures (TCFD) usw.

Transparenz verschafft Unternehmen einen Vorteil im Umgang mit Stakeholdern und ist essentiell für ihre Reputation. Wir können Ihnen helfen, eine überzeugende Berichterstattung zu erstellen, die erforderlichen Daten zu definieren und zu erheben sowie geeignete Prozesse zu implementieren, in Übereinstimmung mit anerkannten Governance-, Umwelt- und Berichtsstandards. 

Um die Glaubwürdigkeit Ihrer erhobenen Informationen zu unterstützen und somit das Vertrauen von Kommunikationspartnern weiter zu erhöhen, können wir Ihnen Assurance für Ihre finanziellen und nichtfinanziellen Informationen anbieten.

Freier Blick
Unsere Vision

Nachhaltigkeit und PwC: Unser Anspruch an uns selbst

Auch wir als PwC wollen einen Beitrag zum Vertrauen in die Gesellschaft und zur Lösung wichtiger Probleme leisten. Dieses Ziel erreichen wir vor allem durch die Entwicklung von Dienstleistungen, die den Bedürfnissen einer breiten Gruppe von Stakeholdern entgegenkommen.  Dies steht im Einklang mit den Zielen der nachhaltigen Entwicklung, die wir in unsere Strategie integriert haben. Wir engagieren uns im Rahmen diverser Kooperationen und Maßnahmen für Umwelt und Gesellschaft.

Corporate Responsibility von PwC Österreich

Unser Net Zero Commitment

Wir sind entschlossen, unseren Teil zur Eindämmung der Klimakrise beizutragen. Deshalb verpflichten wir uns weltweit zu einem science-based target von netto null Treibhausgasemissionen bis 2030.

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Kontakt

Agatha Kalandra

Agatha Kalandra

Partnerin, Head of Management Consulting und ESG, PwC Austria

Tel: +43 664 1830873

Hans Hartmann

Hans Hartmann

Partner, Head of CMAAS und ESG, PwC Austria

Tel: +43 676 83377 1816

Thomas Steinbauer

Thomas Steinbauer

Partner, Corporate Responsibility und Net Zero Leader, PwC Austria

Tel: +43 1 501 88-3639

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