Enforcement Services

Die Prüfung durch die OePR oder die FMA stellt Unternehmen vor die Herausforderung, inhaltlich komplexe Fragen unter Zeitdruck beantworten zu müssen, wobei zusätzlich das Risiko einer Fehlerfeststellung zu berücksichtigen ist. 

Ihre Herausforderungen:

  • Kurze Antwortfristen führen zu enormem Zeitdruck und verlangen eine hohe Reaktionsfähigkeit
  • Umfangreiches Projektmanagement und kurzfristige Verfügbarkeit von Ressourcen
  • Themen der Enforcer sind nicht nur durch das Konzernrechnungswesen zu beantworten, sondern erfordern oftmals auch die Einbindung von z.B. Rechtsabteilung, Steuerabteilung, Controlling, Treasury sowie einzelnen Konzerngesellschaften
  • Prüfungsvorgehen der OePR bzw. der FMA unterscheidet sich grundlegend von dem eines Abschlussprüfers

PwC hilft Ihnen, diese Herausforderung, für die meist keine personellen Ressourcen vorgesehen sind, professionell und effizient zu bewältigen. Dabei verfügt PwC über umfassende Erfahrung aus der Begleitung einer Vielzahl von Enforcement-Verfahren.

Schlüsselfaktoren für einen effizienten und sicheren Ablauf des Verfahrens:

  • straffes Projekt- und Zeitmanagement
  • Dokumentationsstrategie und strukturierte Dokumentationsstandards
  • enge Einbindung von Experten
  • Einbindung relevanter Teilkonzerne, Tochterunternehmen, Fachabteilungen

Die Unterstützung der PwC-Experten umfasst dabei insbesondere die sachgerechte Beantwortung der Fragestellungen des Enforcers sowie die Identifikation der an den Enforcer zu übermittelnden Dokumente. Sollte ein Fehler festgestellt werden, berät PwC auch bei der Kommunikation des Fehlers am Kapitalmarkt und den notwendigen Schritten bei der Berichtigung des Fehlers.

So können wir Sie unterstützen:

Von der Vorbereitung auf das Enforcement-Verfahren über die Begleitung während der Prüfung bis hin zur gemeinsamen Nachbereitung – wir sind der richtige Ansprechpartner!

Enforcement-Verfahren

Prüfungsschwerpunkte der ESMA und der FMA für IFRS-Konzernabschlüsse für das Geschäftsjahr 2019

Die Schwerpunkte spiegeln einerseits die Änderungen durch IFRS 16 sowie IFRS 9 und IFRS 15 wider. Zum anderen wurden Schwerpunktthemen der vergangenen Jahre teilweise erneut aufgegriffen.

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat am 5. November 2019 die in Zusammenarbeit mit den europäischen Enforcern erarbeiteten Prüfungsschwerpunkte für die in 2020 durchzuführenden Prüfungen verkündet. Damit werden im kommenden Jahr im Rahmen von Enforcement-Verfahren folgende Themen im Fokus stehen:

  1. Spezifische Anwendungsfragen zur Anwendung von IFRS 16 "Leasingverhältnisse", 
  2. Vertiefung spezifischer Anwendungsfragen in Bezug auf die Anwendung von IFRS 9 "Finanzinstrumente" bei Kreditinstituten und IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" bei Industrieunternehmen, 
  3. Spezifische Anwendungsfragen im Zusammenhang mit der Anwendung von IAS 12 "Ertragsteuern" (einschließlich der Anwendung von IFRIC 23 "Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung").
  4. Spezifische Anwendungsfragen zu IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte".

Außerdem weisen die FMA und die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) - teilweise wie bereits in Vorjahren - insbesondere auf folgende relevante Themen hin:

  • Bedeutung der Darstellung unternehmensspezifischer Informationen und aussagekräftiger Beschreibungen der Themen, die für das Verständnis der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens relevant sind,

  • Möglichkeit erheblicher Auswirkungen aus dem Übergang auf neue Referenzzinssätze (IBOR-Reform) und Wichtigkeit einer rechtzeitigen Offenlegung der Auswirkungen sowie eine zeitnahe Implementierung der im September 2019 vom IASB veröffentlichten Änderungen an IFRS 9 für die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen im Zusammenhang mit der IBOR-Reform,

  • die Offenlegung nichtfinanzieller Informationen im Hinblick auf die nichtfinanziellen Belange unter Berücksichtigung des verwendeten Rahmenwerks im Rahmen der Lageberichterstattung wie bspw zu Umweltbelangen und Leistungskennzahlen,

  • spezifische Aspekte im Zusammenhang mit der Anwendung der ESMA-Leitlinien zu alternativen Leistungskennzahlen (APM) auf Kennzahlen, die aufgrund der neuen Rechnungslegungsstandards geändert oder aufgenommen wurden,
  • rechtzeitiges Ergreifen erforderlicher Maßnahmen zur Umsetzung der ESEF-Verordnung,

  • Angaben zum Brexit.

Die vollständige Veröffentlichung der ESMA finden Sie hier.

Die vollständige Veröffentlichung der FMA finden Sie hier.

Kontakt

Hans Hartmann

Partner, PwC Austria

Tel: +43 1 501 88-1816

Andrea Sternisko

Director, PwC Austria

Tel: +43 676 833 772990

Ulf Kühle

Senior Manager, PwC Austria

Tel: +43 1 501 88 1688

Folgen Sie uns