Innovationsförderung für digitale Gesundheitslösungen

digital health
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  • 07 Aug 2026

Die österreichische Wirtschaftspolitik legt einen besonderen Schwerpunkt auf den Life Sciences & Biotech Sektor, der als eine der Schlüsseltechnologien der Österreichischen Industriestrategie 2035 gilt. Diese Priorisierung spiegelt sich auch im wachsenden Portfolio an interessanten, neuen und bereits geöffneten Förderausschreibungen wider.

Mit der neuen Ausschreibung „Leitprojekte Digital Health Austria 2026“ unterstützt die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) als Förderstelle innovative, digitale Konsortialprojekte zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung mit einem Budget von 7,5 Mio. Euro. Dies ist jedoch nur eine von mehreren allgemeinen oder speziell auf diesen Sektor ausgerichteten Ausschreibungen.

Die Ausschreibung „Leitprojekte Digital Health Austria 2026“ auf einen Blick

Förderung pro Projekt

min. 2 Mio. €, max. 3 Mio. €

 

Förderquote

Bis 80% je nach Unternehmensgröße & Beihilfeart

 

Zielgruppen

Unternehmen jeder Größe, Forschungseinrichtungen, Startups und weitere relevante Organisationen im Rahmen eines Konsortiums aus mindestens drei voneinander unabhängigen Partner

 

Einreichfrist

30. November 2026 (verpflichtendes Einreichgespräch bis 30. Oktober 2026)

 

Laufzeit des geförderten Projekts

max. 24 Monate

 

Worauf zielt das Programm konkret ab?

Im Fokus stehen kooperative F&E-Vorhaben, die eine klare Perspektive für Anwendungen in mehreren der folgenden Dimensionen aufweisen:

  • Digitale Technologien zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung
  • Systematische Berücksichtigung von Gender- und Diversitätsaspekten zur Reduktion von Ungleichheiten
  • Entwicklung übertragbarer Lösungen für unterschiedliche Versorgungsrealitäten
  • Anwendungsreife, Implementierung und Verwertung der Projektergebnisse
  • Verantwortung, Ethik und gesellschaftliche Anschlussfähigkeit

Welche Kosten sind förderbar?

Förderbar sind Personalkosten, Kosten für Anlagenutzung, Sach-, Dritt- Reise- und Gemeinkosten.

Welche weiteren Ausschreibungen stehen zur Verfügung?

Ohne Konsortialpflicht sind im Bereich Life Sciences & Biotech derzeit noch die folgenden Förderungen beantragbar:

  • „Austrian Life Sciences 2024 bis 2026“: betrifft den Bereich der Digitalisierung des Gesundheitswesens und fokussiert auf die Entwicklung neuer, wirksamer und qualitativ hochwertiger sowie leistbarer Arzneimittel und Medizinprodukte sowie die Planung und Durchführung von interventionellen klinischen Studien der Phasen I-II. Die Förderhöhe beträgt bis zu 3 Mio. Euro, mit einer Förderquote von 25% – 70% je nach Unternehmensgröße & Projekttyp.
  • „Industrielle Schlüsseltechnologien – Leitbetriebe 2030“: zielt darauf ab, Forschungsergebnisse einzelner Unternehmen in konkrete Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zu überführen. Weiterführende Informationen in unserem vorherigen Newsletter.

 

Ihre Ansprechpartnerin: Daniela Stastny, Edina Dobos

Daniela Stastny

Partnerin, Vienna, PwC Austria

+43 699 104 427 36

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