Mit der Österreichischen Industriestrategie 2035 hat die Bundesregierung einen klaren Kurs vorgegeben: Österreich soll wieder in die Top 10 der Industrienationen von OECD vorrücken und seine technologische Souveränität sichern. Im Zentrum der Strategie stehen neun Schlüsseltechnologien (wie beispielweise KI, Life Sciences & Biotech, fortgeschrittene Produktionstechnologien, neue Materialien, Energie- und Umwelttechnologien oder Mobilität), die als entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und Resilienz des Industriestandorts identifiziert wurden.
Mit dem am 16. Juni 2026 gestarteten Impulsprogramm „Industrielle Schlüsseltechnologien – Leitbetriebe 2030" wird nun erstmals ein Förderprogramm direkt auf diese neun Schlüsseltechnologien zugeschnitten. Insgesamt stehen 18 Mio. Euro zur Verfügung, wobei die Kombination von F&E- und Investitionsförderung möglich ist.
Die Förderung erfolgt nach dem Prinzip „First come – First serve", eine frühzeitige Antragstellung ist daher dringend empfehlenswert.
| Förderung pro Projekt | bis zu 3 Mio. € |
| Förderbares Projektvolumen | 1 Mio. € – 50 Mio. € |
| Förderquote | 15 % – 35 % je nach Unternehmensgröße & Beihilfeart |
| Zielgruppen | mittlere und große österreichische Unternehmen mit industrieller Skalierungsfähigkeit |
| Einreichfrist | 31.10.2026 |
| Laufzeit des geförderten Projekts | Projektabschluss bis 31.08.2027 (Verlängerung in Ausnahmefällen bis 31.12.2027 möglich) |
Im Fokus stehen:
Förderbar sind tatsächlich und zusätzlich entstandene Ausgaben, je nach Projekttyp & Beihilfeart: z.B. Personalkosten, Investitionen, Eigenleistungen, Auftragsforschung, verschiedene Ausrüstungen und Gebäude anteilig nach Abschreibung
Ihre Ansprechpartnerinnen: Daniela Stastny, Edina Dobos