Wir sichern Ihre operativen Technologien (OT) gegen Cyberangriffe – ohne Produktionsstillstand, ohne Safety-Risiko, mit klarem Fahrplan zu NIS-2- und IEC 62443-Konformität.
Wenn auch nur eine dieser Fragen in Ihrem Haus offen ist, sind Sie nicht allein – und Sie sind genau richtig hier. Wir hören diese zehn Fragen täglich in Werks- und Vorstandsbüros in ganz Österreich.
Wie definieren wir überhaupt ein OT-Asset?
Die Diskussion beginnt oft schon bei der Abgrenzung: Zählt der Engineering-Laptop dazu? Das MES? Der Sensor? Das HMI? Ohne klare Definition kein belastbares Inventar – und ohne Inventar keine NIS-2-Compliance.
Haben wir einen Überblick über unsere OT-Assets und die damit verbundenenServices und Prozesse?
Die meisten Unternehmen kennen ihre Anlagen mechanisch sehr gut – aber nicht netzwerkseitig. Wir machen Ihre OT in Wochen sichtbar, ohne aktive Eingriffe in den Produktionsbetrieb.
Sind die Verantwortlichkeiten für die Security der OT-Systeme klar definiert?
IT-Abteilung, Werksleitung, Anlagenbetreiber, Safety-Verantwortliche – wer entscheidet, wer setzt um, wer haftet? In NIS-2-Zeiten ist diese Frage nicht mehr nur organisatorisch, sondern strafbewehrt.
Sind die umgesetzten OT-Security-Maßnahmen ausreichend?
Die ehrliche Antwort lautet meist: „Wir wissen es nicht." Ein objektiver Reifegrad-Vergleich – gegen IEC 62443 oder gegen Ihre Branche – schafft Klarheit für Vorstand, Aufsichtsrat und Auditoren.
Haben wir eine klare Abgrenzung zwischen IT- und OT-Infrastruktur
Flache Netze, gemeinsame Active Directories, ungeschützte Datenflüsse – wenn IT und OT nicht sauber getrennt sind, wird jeder IT-Vorfall zum Produktionsrisiko. Zonen- und Conduit-Konzepte nach IEC 62443 schaffen die nötige Struktur.
Wie ist die OT mit der IT vernetzt – und was bedeutet das im Falle eines Cyberangriffs?
Ransomware in der Office-IT muss nicht zwangsläufig die Produktion stoppen. Ob sie es tut, entscheidet sich an Ihrer Architektur. Wir simulieren genau dieses Szenario in Threat-Modeling-Workshops.
Wissen wir, wer wann und warum aus der Ferne auf die Produktionsumgebung zugreift?
OEM-Wartung, Servicetechniker, externe Integratoren – die Liste der Fernzugriffe ist meist länger als gedacht und seltener kontrolliert als nötig. Zentrale Jump-Hosts mit MFA und Session-Monitoring sind heute Standard – nicht Kür.
Welche regulatorischen Anforderungen wirken auf unsere OT-Umgebung – und erfüllen wir sie?
NIS2/NISG 2026, IEC 62443, Cyber Resilience Act, Maschinenverordnung 2023/1230, branchenspezifische Standards. Die Liste wächst, die Fristen laufen. Wir geben Ihnen einen klaren Überblick und priorisieren, was wann zu tun ist.
Welche Bedrohungen wirken konkret auf meine Produktionsumgebung?
Generische Threat-Reports helfen wenig – relevant ist, welche Akteure Ihre Branche und Region tatsächlich angreifen, mit welchen Methoden und mit welchen Zielen. Genau das liefert unsere PwC Threat Intelligence.
Wie können diese Risiken konkret mitigiert werden – ohne den Betrieb zu gefährden?
Die Antwort ist nie „mehr Tools". Die Antwort ist ein priorisierter, anlagenverträglicher Maßnahmenplan, der Wartungsfenster, Gewährleistungen und Safety-Anforderungen berücksichtigt.
Engineering-Workstations laufen auf veralteten Betriebssystemen, weil der Anlagenhersteller bei Updates die Gewährleistung verweigert.
14 Tage Wartungsfenster pro Jahr stehen Hunderten offener CVEs gegenüber – ein klassisches Patch-Dilemma ohne Konzept für kompensierende Maßnahmen.
Kein lebendes OT-Asset-Inventar – Excel-Listen aus dem Inbetriebnahme-Jahr, seither nicht mehr aktualisiert.
Bestehende SIEM- oder Monitoring-Lösungen erkennen keine OT-Protokolle wie Modbus, PROFINET, S7 oder OPC UA.
OEM-Fernwartungszugänge laufen über direkte Modems oder unkontrollierte VPNs – ohne MFA, ohne Logging, ohne Zeitfenster.
IT- und OT-Netze sind logisch, aber nicht physisch oder Firewall-basiert getrennt – ein einziger kompromittierter Office-PC kann den Leitstand erreichen.
Beim letzten Audit fehlten Nachweise zu Zonen-/Conduit-Konzept, Berechtigungsmanagement oder Incident-Response-Plan.
Sie sind nicht im Rückstand – Sie sind im typischen Stand österreichischer Industrie. Der Unterschied zwischen den führenden 20 % und dem Rest ist nicht das Budget, sondern der strukturierte Einstieg.
Wir begleiten Sie über den gesamten Lebenszyklus – vom ersten Assessment bis zum Audit-fähigen Betrieb.
Schneller Einstieg mit konkretem Ergebnis nach 2–8 Wochen.
Modular in mehreren Phasen.
Security-Architektur-Review & Threat Modeling Workshop
Passive Netzwerkanalyse, Asset Discovery & Kategorisierung
Reifegradbestimmung nach IEC 62443
Sofortmaßnahmen-Katalog & Roadmap
OT-Security-Policy-Framework
Rollen & Verantwortlichkeiten (RACI) zwischen IT, OT, Safety
Integration in bestehendes ISMS (ISO 27001)
Lieferantenmanagement & OEM-Verträge
Sichere NIS 2 konforme OT Architektur nach IEC 62443
Sichere Fernwartung (Jump Hosts, PAM, MFA)
DMZ-Design zwischen IT und OT
Sichere Cloud-Anbindung von IIoT
Auswahl und Implementierung passiver OT-Discovery-Tools (Dragos, Tenable OT, Clarotiy, Armis, Microsoft Defender for IoT)
Aufbau eines lebenden OT-Asset-Inventars
Integration in CMDB und IT-Security-Tooling
Risikobasierte Priorisierung (nicht jeder CVE ist in OT relevant)
Kompensierende Maßnahmen, wenn Patchen nicht möglich ist
Abstimmung mit OEM-Wartungsfenstern
Reporting für Geschäftsführung und Audits
Sichere, anlagenschonende Testmethoden
Tests in Staging- oder Spiegelumgebungen
Szenario-basierte Angriffe (z. B. Ransomware, Insider, OEM-Lieferkette)
Unsere Berater:innen halten Zertifizierungen, die in der OT-Welt zählen: GICSP (Global Industrial Cyber Security Professional), GRID (GIAC Response and Industrial Defence), ISA/IEC 62443 Cybersecurity Fundamentals Specialist, OSCP – ergänzt um klassische Management-Zertifikate (CISSP, CISM, ISO 27001 Lead Auditor).
Wir arbeiten mit allen führenden OT-Plattformen: Claroty, Dragos, Tenable OT, Microsoft Defender for IoT, Forescout – und empfehlen die Lösung, die zu Ihrer Anlagenlandschaft passt..
Unsere globale Threat-Intelligence-Einheit beobachtet OT-spezifische Bedrohungsakteure und Schwachstellen. Sie erhalten relevante Erkenntnisse über neue Entwicklungen frühzeitig, bevor sie allgemein bekannt werden .
Als eine der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften kennen wir die Erwartungshaltung von Aufsichtsbehörden, internen Revisionen und externen Auditoren – wir liefern Dokumentation und Berichte, die jeder Prüfung standhalten.
IT-Security schützt Daten (Vertraulichkeit zuerst). OT-Security schützt Anlagen, Prozesse und Menschen (Safety und Verfügbarkeit zuerst). Methoden, Tools und Risikobewertung unterscheiden sich grundlegend.
Wenn Sie in einem der 18 NIS-2-Sektoren tätig sind und mehr als 50 Mitarbeitende oder 10 Mio. € Umsatz haben, sehr wahrscheinlich ja.
Ja. Wir beraten OEMs bei IEC 62443-4-1 (Secure Development Lifecycle), 62443-4-2 (Komponentenanforderungen) und der Vorbereitung auf den Cyber Resilience Act.
Cyberangriffe können Safety-Funktionen kompromittieren. Wir arbeiten eng mit Ihren Safety-Verantwortlichen, um Security-Maßnahmen Safety-konform zu gestalten (siehe IEC 61511 / IEC 62443).
Typischerweise 4–6 Wochen, abhängig von Anlagenkomplexität und Standortanzahl. Sie erhalten danach einen priorisierten Maßnahmenplan.
Nein. Wir arbeiten primär mit passiven Methoden (Mirror-Ports, Netzwerk-Captures, Dokumentenreviews, Interviews). Aktive Tests erfolgen nur in Staging-Umgebungen oder geplanten Wartungsfenstern.
Vorrangig IEC 62443 (Familie), ISO/IEC 27001/27019, NIST CSF, branchenspezifisch wie CLC/TS 50701, IEC 63452, IEC 61511.
Sie erhalten einen Bericht mit Reifegrad, Sofortmaßnahmen und einer Roadmap. Auf Wunsch begleiten wir Sie bei der Umsetzung – oder Sie setzen intern um und wir prüfen die Ergebnisse.