Unsere Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert und ist geprägt von einem hohen Individualisierungs- und Flexibilisierungswunsch der Mitarbeitenden.
Unternehmen ringen mit Entscheidungen, einerseits ein moderner, zukunftsorientierter Arbeitgeber mit einem hohen Maß an Flexibilisierungsmöglichkeiten zu sein und andererseits aus Furcht vor Innovationsverlust eine stärkere physische Bindung an den jeweiligen Unternehmensstandort von den Mitarbeitenden einzufordern. Stichwort „Remote Work war ok zu Coronazeiten – aber jetzt mögen doch bitte alle wieder ins Büro kommen!“
Gerade in den Sommermonaten ist der HR-Terminus „Workation“ hoch im Kurs.
„Workation“ setzt sich aus den englischen Wörtern „Work“ (Arbeit) und „Vacation“ (Urlaub) zusammen. Das Konzept dahinter ist simpel, aber revolutionär: Man verbindet Arbeit und Urlaub, indem man von einem Urlaubsziel aus arbeitet. Dank der fortschreitenden Digitalisierung und der zunehmenden Verbreitung von Remote-Arbeit ist dies für viele Berufe und Branchen möglich geworden.
Die Vorteile von Workation sind schnell umrissen und passen integrativ in die positiven Aspekte des New Work Konzepts.
Doch so idyllisch die Kombination von Arbeit und Urlaub für viele klingen mag, desto kritischer sollten die damit in Verbindung stehenden Herausforderungen gemanagt und im Vorfeld beurteilt und abklärt werden.
Workation ist nicht New Work, sondern Aspekte davon zahlen in das New Work Konzept ein. Genauso wenig ist Workation ein Modell, das für alle Unternehmen passend oder geeignet ist, sondern eher nur für einen Bruchteil von Arbeitnehmenden beispielsweise im Kreativ-, Beratungs- oder IT-Bereich.
Aus Employer Branding Sicht stärkt das Angebot von Workation jedoch eine Arbeitgebermarke und kann die Mitarbeitendenbindung als zusätzlicher Arbeitgeber Benefit fördern.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Remote Work Tool von PwC Österreich