Die PwC International Limited (PwC) hat im Namen des PwC-, eine Stellungnahme zu den von der Kommission vorgeschlagenen Änderungen des ESRS-Delegierten Rechtsakts abgegeben.
In seiner Stellungnahme begrüßt PwC die Bemühungen der Kommission, das ESRS-Rahmenwerk zu vereinfachen und klarer zu gestalten, insbesondere im Hinblick auf die Verringerung der Komplexität und eine verbesserte Anwendbarkeit für Ersteller.
Hervorgehobene Kernbereiche sind:
die vereinfachenden Änderungen am Prozess der doppelten Wesentlichkeitsanalyse;
die Bedeutung ausreichender Übergangsvorschriften für Unternehmen der „zweiten Welle“, um die erstmalige Anwendung zu erleichtern und Zeit für die Weiterentwicklung von Systemen und Prozessen zu schaffen; und
die Angleichung an andere Rahmenwerke (z. B. ISSB), um die Interoperabilität zu unterstützen und Mehrfachbelastungen für Unternehmen in Multi-Framework-Umgebungen zu verringern.
In seinem Antwortschreiben ermutigt PwC die Kommission außerdem, den Vereinfachungsprozess so bald wie möglich abzuschließen und zentrale Kritikpunkte zu adressieren, darunter:
zusätzliche Leitlinien zu den Erleichterungen im Zusammenhang mit Investitionen, die einer treuhänderisch verwaltet werden;
eine Anpassung der Leitlinien zur Nutzung von Phase-in-Regelungen für Unternehmen, die freiwillig nach ESRS berichten; und
eine Ausweitung der Erleichterung in Bezug auf Intensitätsziele für Scope 3, Kategorie 15, auf alle Branchen.
Die Rückmeldefrist endete am 3. Juni 2026, und die Kommission prüft nun die eingegangenen Stellungnahmen.
Gemäß der CSRD in der Fassung des sogenannten „Content Proposal“ hat die Kommission bis zum 18. September 2026 Zeit, den delegierten Rechtsakt zu erlassen. Danach folgt eine sogenannte Scrutiny Period, also eine Prüfungsphase, die voraussichtlich zwei Monate dauert und um weitere zwei Monate verlängert werden kann. In diesem Zeitraum können das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union Einwände erheben.
Nach seinem Inkrafttreten bedarf der delegierte Rechtsakt – anders als eine Richtlinie – keiner Umsetzung in nationales Recht.
Der Entwurf der überarbeiteten ESRS sieht eine verpflichtende Anwendung ab dem Geschäftsjahr 2027 vor und erlaubt eine freiwillige Anwendung bereits für das Geschäftsjahr 2026.
PwC International Limited (PwC), on behalf of the PwC network, has taken the opportunity to provide feedback on the Commission's proposed amendments to the ESRS Delegated Act.
In its response, PwC welcomes the Commission’s efforts to simplify and clarify the ESRS framework, particularly regarding reducing complexity and improving usability for preparers.
Key areas highlighted include:
The simplifying amendments made to the double materiality assessment process;
The importance of sufficient transitional relief measures for ‘wave 2’ entities to ease first-time application and allowing time for systems and processes to mature; and
The alignment with other frameworks (e.g. ISSB) to support interoperability and reduce duplication for companies operating in multi-framework environments.
In the response letter PwC additionally encourages the Commission to complete the simplification process as soon as possible, by focusing critical feedback points, such as:
Providing additional guidance on the relief related to investments subject to a fiduciary duty;
Adjusting guidance on the use of phase-in provisions for entities reporting voluntarily under ESRS; and
Extending the relief related to intensity targets set for Scope 3 Category 15 to all industries.
The feedback period ended on 3 June 2026, and the Commission is now assessing the feedback received.
Under the CSRD as amended by the so-called “content proposal,” the Commission has until 18 September 2026 to adopt the delegated act. This will be followed by a so-called scrutiny period, expected to last two months, with the possibility of an extension by a further two months. During this period, the European Parliament and the Council of the European Union may raise objections. Once it enters into force, the delegated act, unlike a directive, does not require transposition into national law.
The draft revised ESRS provides for mandatory application from the 2027 financial year and voluntary application already for the 2026 financial year.