ESRS (2026) – Ein tiefer Einblick in die überarbeiteten Standards

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  • Juli 09, 2026

Am 3. Juli 2026 hat die Europäische Kommission (Kommission) den delegierten Rechtsakt mit den überarbeiteten European Sustainability Reporting Standards („ESRS (2026)“) veröffentlicht.

PwC hat hierzu eine hilfreiche In depth-Publikation veröffentlicht, die die überarbeiteten Nachhaltigkeitsberichtsstandards der Kommission sowie deren praktische Auswirkungen für berichtspflichtige Unternehmen näher erläutert.

Die Publikation behandelt unter anderem folgende Themen:

  • Wesentlichkeit und Fair Presentation,
  • Erleichterungsvorschriften,
  • Berichtsgrenzen,
  • die Struktur der Nachhaltigkeitserklärung,
  • erwartete finanzielle Auswirkungen,
  • Auslassung von Informationen sowie
  • Übergangsvorschriften.

 

Wann können Unternehmen ESRS (2026) anwenden?

ESRS (2026) sind verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2027 beginnen.

Für Geschäftsjahre, die zwischen dem 1. Januar 2026 und dem 31. Dezember 2026 beginnen, kann ein in den Anwendungsbereich fallendes Unternehmen einen von drei Ansätzen wählen:

  • Anwendung von ESRS (2023) in der durch den „Quick Fix“-Delegierten Rechtsakt geänderten Fassung, durch den bestimmte Übergangsvorschriften der ESRS (2023) verlängert wurden;
  • Anwendung von ESRS (2026); oder
  • Anwendung von ESRS (2023) in der durch den „Quick Fix“-Delegierten Rechtsakt geänderten Fassung, ergänzt um bestimmte zusätzliche Erleichterungen und Optionen aus ESRS (2026), insbesondere:
    • Anwendung eines Top-down-Ansatzes bei der doppelten Wesentlichkeitsanalyse;
    • Nutzung angemessener und belastbarer Informationen, die ohne unverhältnismäßigen Aufwand oder Kosten verfügbar sind, sowie Anwendung der Begrenzung der Datenerhebung in der Wertschöpfungskette bei der Durchführung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse;
    • Verschiebung der Berücksichtigung von Akquisitionen auf den Beginn des Folgejahres sowie Berücksichtigung von Veräußerungen ab dem Beginn des Jahres, in dem sie stattfinden;
    • Ausschluss von Aktivitäten aus Kennzahlen, wenn diese keine wesentlichen Treiber der jeweiligen wesentlichen Auswirkung, des Risikos oder der Chance sind, die durch die Kennzahl dargestellt werden soll;
    • Berichterstattung von Kennzahlen nur für einen objektiv abgegrenzten Teil der Wertschöpfungskette des Unternehmens;
    • Ausschluss von Gemeinschaftsunternehmen bzw. Joint Operations, über die das Unternehmen keine operative Kontrolle hat mit Ausnahme der ESRS-E1-Kennzahlen;
    • Darstellung der Taxonomie-Angaben in einem separaten Anhang zur Nachhaltigkeitserklärung; und
    • Aufnahme einer Executive Summary in die Nachhaltigkeitserklärung.

Unternehmen sollten zudem klar offenlegen, welche Fassung der ESRS sie für Geschäftsjahre anwenden, die zwischen dem 1. Januar 2026 und dem 31. Dezember 2026 beginnen.

Lesen Sie hier die vollständige In depth-Publikation.

ESRS (2026) - a deep dive into the revised standards

On 3 July 2026, the European Commission (EC) published the delegated act containing the revised European Sustainability Reporting Standards (‘ESRS (2026)’). 

PwC has published a helpful In depth on ESRS (2026), unpacking the EC’s revised sustainability reporting standards and the practical implications for reporters.

The publication covers a wide range of changes, including updates to:

  • Materiality and fair presentation,
  • Reporting reliefs,
  • Reporting boundaries,
  • The structure of the sustainability statement,
  • Anticipated financial effects,
  • Omission of information, and
  • Transitional provisions.

When can entities apply ESRS (2026)?

ESRS (2026) is required to be applied for financial years beginning on or after 1 January 2027.

For financial years beginning between 1 January 2026 and 31 December 2026, an in-scope entity is permitted to follow one of three possible approaches for reporting:

  • Apply ESRS (2023), as amended by the ‘Quick Fix’ Delegated Act which extended certain transition provisions in ESRS (2023)
  • Apply ESRS (2026)
  • Apply ESRS (2023), as amended by the ‘Quick Fix’ Delegated Act, with the following additional reliefs and options taken from ESRS (2026):
    • Apply a top-down approach for the double materiality assessment
    • Use reasonable and supportable information available without undue cost or effort, and use the limitation on data collection from the value chain, when performing the double materiality assessment
    • Delay recognition of acquisitions until the start of the following year and reflect disposals from the beginning of the year in which they occur
    • Exclude activities from metrics if they are not significant drivers of the material impact, risk, or opportunity the metric purports to represent
    • Report metrics for only an objectively defined part of the entity’s value chain
    • Exclude joint operations over which the entity does not have operational control from environmental metrics (except for ESRS E1 metrics)
    • Present Taxonomy disclosures in a separate appendix to the sustainability statement
    • Include an executive summary in the sustainability statement

Entities should also clearly disclose which version of the ESRS they have chosen to apply for financial years beginning between 1 January 2026 and 31 December 2026.

Read the full In depth publication

Kontakt:

Ulf Kühle

Partner, PwC Austria

+43 699 163 050 52

E-Mail

Dennis Pietzka

Senior Manager, PwC Austria

+43 699 163 056 52

E-Mail

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