Die Bilanzierung laufender und latenter Steuern für den Einzel- und Konzernabschluss (inkl. Reporting Packages) nach UGB, IFRS und US GAAP ist und bleibt eine Herausforderung für viele Unternehmen. Durch die hohen regulatorischen Anforderungen an die Steuerpositionen und die erforderlichen Anhangangaben im Einzel- und Konzernabschluss hat sich für viele Unternehmen die Aufmerksamkeit auf das Thema Tax Accounting erhöht.
Zentraler Bestandteil des Tax Accounting ist die Ermittlung und Bilanzierung von laufenden und latenten Steuerpositionen. Dabei steigern Fragen wie Ansatz und Bewertung latenter Steuern, die Steuerplanungsrechnung oder die Überleitungsrechnung die Anforderungen an die Steuer- bzw. Rechnungslegungsabteilung zusätzlich.
Neben den Standard-Compliance-Anforderungen für die Berücksichtigung laufender und latenter Steuern im Einzel- und Konzernabschluss (inkl. Reporting Packages) ergeben sich regelmäßig komplexe Fragestellungen zu Spezialthemen, die eine besondere Beurteilung von latenten Steuern erforderlich machen – etwa die Bilanzierung von Unternehmenskäufen und Umgründungen oder im Rahmen von Steuergruppen.
Darüber hinaus wirkt sich die Darstellung laufender und latenter Steuern in den Reporting Packages im Rahmen der Globalen Mindestbesteuerung (Pillar II) erstmals auch auf die Erstellung einer Steuererklärung (Mindeststeuerbericht, lokale Voranmeldung) und auf die Höhe einer allfällig zu entrichtenden Ergänzungssteuer („Top-up Tax“) aus. In diesem Zusammenhang können latente Steuern und ihre Darstellungsweise folglich auch zu materiellen Auswirkungen führen.
Gerne unterstützen und beraten wir Sie bei allen Tax Accounting Themen, um Risiken zu minimieren und die Qualität der Steuerpositionen im Abschluss zu verbessern.
Denise Kroner