Prompt Engineering beschreibt die Kunst, gezielte Anweisungen (Prompts) an Copilot oder andere KI-Tools zu formulieren.
Die Qualität eines Prompts entscheidet direkt darüber, ob Copilot hilfreiche Ergebnisse liefert – oder ob zusätzliche Korrekturschleifen nötig sind.
Unscharfer Prompt: „Schreibe etwas über unser neues Projekt.“
Guter Prompt: „Erstelle eine Projektübersicht für unser neues B2B-App-Launch im Q4, Zielgruppe: Partnerunternehmen.
Format: kurze Bulletpoints, max. 150 Wörter.“
Der zweite Prompt spart Zeit, weil er konkret, strukturiert und auf den Anwendungsfall abgestimmt ist.
Ein guter Prompt sollte folgende Elemente enthalten:
„Erstelle einen formellen Projektstatusbericht zur Markteinführung der B2B-App, mit Fokus auf Zeitplan,
Risiken und nächste Schritte.
Verwende die Daten aus dem internen Quartalsbericht Q2/2025.“
1. Präzision zählt
Je genauer der Prompt ist, desto besser sind die Ergebnisse.
2. Iterativ testen
Man schreibt selten gleich beim ersten Mal den perfekten Prompt. Daher: ausprobieren, anpassen, erneut testen.
3. Kontext bereitstellen
KI weiß nicht automatisch, wofür du den Text brauchst. Wenn du Rolle, Zielgruppe oder Projektphase nennst, wird der Output viel relevanter.
4. Datenquellen definieren
Wenn du Daten oder Reports hast, auf die Copilot sich stützen soll, benenne sie explizit.
5. Ergebnisse prüfen (Sicherheitsüberprüfung)
KI kann Fehler machen oder Dinge erfinden („Halluzinationen“). Deshalb nie blind übernehmen, sondern immer mit der eigenen Fach-Expertise abgleichen.
Weiterführende Ressourcen
Microsoft Learn – Einführung in Prompt Engineering mit GitHub Copilot
GitHub Copilot Prompt Engineering Guide
Effektives Prompt Engineering mit Microsoft Copilot (Tutkit)
Microsoft 365 Copilot – Tipps & Best Practices (Net at Work)
Autor:
Yasmin Nejat
Yasmin Nejat
Associate, PwC Austria