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Digitalisierung als Top-Priorität: Nur jede fünfte Finanzfunktion ist heute stark digitalisiert

The Digital CFO 2026: Studie zur Digitalisierung der Finanzfunktion in der DACH-Region

71 %

der CFOs messen der Digitalisierung der Finanzfunktion hohe Priorität bei.

20 %

der Finanzabteilungen sind heute schon stark oder sehr stark digitalisiert.

76 %

der CFOs erwarten steigende Budgets für Digitalisierungsinitiativen.

Die Digitalisierung steht für CFOs in Deutschland, Österreich und der Schweiz ganz oben auf der Agenda. Dennoch sehen sich bislang nur rund 20 Prozent der Finanzfunktionen als stark digitalisiert. Das zeigt die Studie „Digital CFO 2026“, die von der WHU – Otto Beisheim School of Management gemeinsam mit PwC durchgeführt wurde.

Die Studie im Überblick

Hohe Priorität, wenig Strategie

Für die Studie wurden 207 CFOs aus der DACH-Region befragt. Die Ergebnisse verdeutlichen eine deutliche Diskrepanz zwischen den hohen Ambitionen der Finanzverantwortlichen und dem tatsächlichen Stand der Umsetzung. Zwar investieren viele Unternehmen bereits intensiv in Digitalisierungsprojekte, doch klare Strategien und konkrete Roadmaps sind häufig noch nicht ausreichend etabliert.

„In vielen Finanzfunktionen steht die Digitalisierung ganz oben auf der Agenda. Gleichzeitig werden die vorhandenen Technologien noch nicht konsequent genug umgesetzt, beispielsweise bei der Automatisierung von Standardprozessen oder beim Einsatz datengetriebener Analytik“

Michael SchachermayrFinance Transformation Lead, PwC Österreich

Eine große Mehrheit der CFOs (146 von 207, also 71 %) bewertete die Frage "Digitalisierung hat in meiner Finanzabteilung hohe Priorität" stark. Nur eine Minderheit der CFOs räumte der Digitalisierung keine hohe Priorität ein. Dabei fällt auf: je größer die Unternehmen sind, desto eher messen ihre CFOs der Digitalisierung hohe Priorität bei.

KI und LLM: Großes Potenzial in den Finanzfunktionen

Besonders groß ist das ungenutzte Potenzial beim Einsatz moderner Technologien. Lösungen wie Predictive Analytics, Process Mining oder Prozessautomatisierung werden in vielen Finanzbereichen bislang nur eingeschränkt eingesetzt. Auch künstliche Intelligenz (KI) und Large Language Models (LLMs) befinden sich vielfach noch in einer frühen Phase der Nutzung.

Umsetzung ist machbar, aber Fachkräfte fehlen  

Ein Engpassfaktor ist der Zugang zu spezialisiertem Personal. In den untersuchten Finanzbereichen arbeiten im Durchschnitt 413 Mitarbeitende, doch nur 6,9 % dieser Mitarbeitenden verfügen über vertiefte Kenntnisse in IT, Digitalisierung oder Data Science. Viele CFOs berichten, dass genau diese Fachkräfte schwer zu rekrutieren sind.

Budgets steigen: Jetzt zählt die Skalierung

Trotz aller Herausforderungen blicken die Finanzverantwortlichen optimistisch nach vorne: Rund 70 Prozent erwarten in den kommenden Jahren steigende Budgets für die Digitalisierung ihrer Finanzfunktion. Der Fokus liegt dabei zunehmend auf der Skalierung erfolgreicher Anwendungsfälle, dem gezielten Einsatz von KI-Technologien sowie dem Aufbau digitaler Kompetenzen innerhalb der Teams.

In der Gesamtschau zeigt die Studie eine Finanzfunktion im Übergang. Doch der Weg zu einer konsequent digital und datengetrieben arbeitenden Finanzfunktion ist noch lang. Unternehmen, die jetzt ihre Strategien schärfen, technologische Potenziale systematisch heben und die notwendigen Fähigkeiten im Team aufbauen, können die Lücke zwischen Anspruch und Realität schließen und die Finanzfunktion zum echten Treiber der Unternehmenssteuerung entwickeln.

Jetzt herunterladen bei PwC Deutschland

The Digital CFO 2026

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Die WHU – Otto Beisheim School of Management hat in Kooperation mit der VU Amsterdam sowie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland (PwC) den Digitalisierungsgrad der Finanzfunktionen in Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz untersucht. Die Studie basiert auf einer Befragung von 207 CFOs börsennotierter und größerer nicht-börsennotierter Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erhoben wurden Einschätzungen zu Digitalisierungsstrategien, Technologieeinsatz, Datenreife, Organisation und Personal. Die Befragung erfolgte online anhand standardisierter Fragebögen mit siebenstufigen Likert‑Skalen. Banken, Versicherungen und kleine Unternehmen waren nicht Teil der Stichprobe.

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Kontakt

Michael  Schachermayr

Michael Schachermayr

Director, PwC Austria

Tel: +43 676 833 772 915

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