Am Donnerstag, 19. März 2026, lädt PwC Forensic Services zum vierten Fraud Forum in den DC-Tower ein. Unter dem Motto „Tatort Finanzwelt: Prävention ist die beste Verteidigung“ bietet die Ganztagesveranstaltung die Gelegenheit, Vorträge mit führenden Expert:innen aus den Bereichen Wirtschaftskriminalität – im Speziellen Anti-Financial Crime, Anti-Money Laundering, Compliance und Investigations – anzuhören.
In einer Zeit, die sowohl geopolitisch als auch wirtschaftlich von Wandel und Umbruch gezeichnet ist, stellt die effektive Prävention eine entscheidende Strategie zur Bewältigung der Herausforderungen dar. Neue regulatorische Rahmenbedingungen liefern Unternehmen zwar eine Orientierung, doch die erfolgreiche Implementierung dieser Vorgaben erfordert ein geschicktes internes Management.
Folgenden Herausforderungen stellen sich derzeit unsere Kunden:innen:
Mit der Anti-Money Laundering Authority (AMLA) wurde eine neue dezentrale Behörde geschaffen, um die nationalen Behörden zu koordinieren. Ziel der EU-Behörde ist es, die korrekte und einheitliche Anwendung der EU-Vorschriften sicherzustellen sowie die Aufsicht im Bereich der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in der EU zu transformieren und die Zusammenarbeit zwischen den Financial Intelligence Units (FIUs) zu verbessern. Die neuen RTS (Regulatory Technical Standards) Anforderungen der AMLA werden Veränderungen u. a. in folgenden Bereichen bringen: Identifizierung und Überprüfung, Eigentümer:innen-Struktur, Screening sowie verstärkte Sorgfaltspflichten.
In einer zunehmend geopolitisch fragmentierten Welt führen Export- und Sanktionsvorschriften zu mehr Komplexität. Ihre Einhaltung stellt für Unternehmen nicht bloß eine formale Compliance-Aufgabe dar, es ist vielmehr eine ausdrücklich gesetzlich verankerte Verpflichtung. Verstöße gegen Dual Use-Regelungen oder Embargo-Vorschriften können nicht nur zu empfindlichen Geldstrafen führen, sondern auch erhebliche strafrechtliche Haftungsrisiken für Unternehmen und verantwortliche Personen begründen.
Fraud im Zahlungsbereich tritt in vielfältigen Formen auf und entwickelt sich ständig weiter. Zu den häufigsten Arten gehören der Kreditkartenbetrug, Identitätsdiebstahl, Phishing-Angriffe, Account Takeover und sogenannter Friendly Fraud, bei dem legitime Kunden Zahlungen bestreiten, nehmen zu. Um diesen vielfältigen Bedrohungen effektiv zu begegnen, sind spezialisierte Erkennungssysteme und der Einsatz moderner Technologien sowie datenbasierter Analyseverfahren (insbesondere unter Nutzung Künstlicher Intelligenz) unerlässlich. Insbesondere technologie- und KI-gestützte Ansätze ermöglichen eine frühzeitige Identifikation von Fraud-Mustern und wirken somit präventiv. Ergänzend dazu bedarf es gezielter Strategien, die die Sicherheit und Kundenzufriedenheit im Zahlungsprozess gleichermaßen adressieren.