Kürzlich wurde der Entwurf des neuen Industriestrompreisgesetzes (ISPG) sowie der Änderung des Standortabsicherungsgesetzes (SAG+) in Begutachtung geschickt. Das Maßnahmenpaket soll energie- und handelsintensive Unternehmen entlasten, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken und Investitionen in die Dekarbonisierung unterstützen. Für das Gesamtpaket aus ISPG und SAG+ sind für die Jahre 2027 bis 2029 jeweils 250 Mio. Euro pro Jahr vorgesehen.
Unternehmen sollten frühzeitig abklären, ob ihre Tätigkeiten und Anlagen unter die förderfähigen Sektoren fallen und ob sie die allgemeinen Fördervoraussetzungen und Verpflichtungen erfüllen können. Ebenso empfiehlt sich eine Gegenüberstellung der potenziellen Entlastung nach ISPG und SAG+, um die optimale Nutzung der Instrumente vorzubereiten.
Hinweis: Die dargestellten Regelungen beruhen auf dem Ministerialentwurf und können sich im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens noch ändern. Wir beobachten die weitere Entwicklung und unterstützen Sie gerne bei einer ersten Analyse sowie bei der Vorbereitung der erforderlichen Datengrundlagen.
Verfasst von: Cornelia Kalina, Nicole Reisinger
Cornelia Kalina