Veröffentlichung der FMA Prüfungsschwerpunkte 2021

09/12/21

Am 9. Dezember 2021 hat die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) die Prüfungsschwerpunkte für die Berichterstattung zum Geschäftsjahr 2021 veröffentlicht. Wie schon die europäischen Enforcer, setzt die FMA besondere Schwerpunkte in Bereichen Corona-Krise und Klimawandel. Außerdem stehen unter den österreichischen Prüfungsschwerpunkten noch weitere Themen wie Ertragsteuern und natürlich Jahresabschlüsse nach UGB im Fokus.

Die österreichischen Prüfungsschwerpunkte für IFRS-Konzernabschlüsse sind:

  • IAS 1 „Darstellung des Abschlusses“,

  • IAS 36 „Wertminderung von Vermögenswerten“,

  • IAS 20 „Zuwendungen der öffentlichen Hand“,

  • IFRS 9 „Finanzinstrumente“ und IFRS 7 „Finanzinstrumente: Offenlegung“ sowie

  • IAS 12 „Ertragsteuern“.

Ein zusätzlicher Schwerpunkt ist der (Konzern)Lagebericht nach § 243 bzw. § 267 UGB, besonders die Konsistenz von Risikobericht mit den Annahmen bei der Bilanzierung sowie die Beschreibung von Auswirkungen der Corona-Krise auf die finanziellen Leistungsindikatoren.

Die Schwerpunkte in Bezug auf die nicht-finanzielle Berichterstattung nach § 243B bzw. § 267A UGB sind:

  • die COVID-19 Pandemie,

  • klimabezogene Belange sowie

  • die Angaben zur EU-Taxonomie gem Artikel 8 der Taxonomie-Verordnung (EU) 2020/852.

Die österreichischen Prüfungsschwerpunkte für UGB-Jahresabschlüsse sind:

  • Werthaltigkeit von Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens sowie Wertaufholungen,

  • Erfassung öffentlicher Zuwendungen sowie

  • Erfassung von Verlustvor- bzw -rückträgen und tatsächlichen und latenten Steuern.

Zu den FMA Schwerpunkten

 

Kontakt

Hans Hartmann

Hans Hartmann

Partner, Capital Markets & Accounting Advisory Services (CMAAS), PwC Austria

Tel: +43 676 833 771 816

Ulf Kühle

Ulf Kühle

Director, IFRS-Fachabteilung, PwC Austria

Tel: +43 699 163 050 52

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