PwC Financial Services - Archiv 2012

Ausgabe 73, November/Dezember 2012

FINREP – neue Anforderungen an das Meldewesen für Kreditinstitute

Mit dem am 20. Dezember 2011 durch die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) veröffentlichten Konsultationspapier CP 50 „Draft Implementing Technical Standards on Supervisory reporting requirements for institutions“ wurden die bisherigen Meldeerfordernisse deutlich überarbeitet und erweitert. In einem Workshop der EBA am 13. September 2012 wurde mitgeteilt, dass die Finalisierung von CP 50 von der neuen Capital Requirements Regulation (CRR) abhängt und die Ersteinführung der neuen FINREP Anforderungen wahrscheinlich auf den 1. Jänner 2014 verschoben wird.

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Express 15, 22. November 2012

Die EU-Finanztransaktionssteuer – eine kleineuropäische Lösung oder am Ende gar nur Kleinstaaterei?

Die Finanzkrise ist da und kostet Geld. Die EU will deren vermeintliche Verursacher zur Kasse bitten. Keine Einigkeit besteht jedoch, wie dies erfolgen soll. Eine Finanztransaktionssteuer könnte Geld in die Kassen spülen und verpönte Spekulationen an den Finanzmärkten bremsen. Wenn jede Transaktion eine Steuerschuld auslöst, so die einfache Überlegung, würden insbesondere schnelle, auf kurzfristige Gewinne ausgelegte Börsengeschäfte an Attraktivität verlieren. Als „Tobin-Tax“ hat diese Idee einer Finanztransaktionssteuer eine Geschichte von rund 40 Jahren. Ob sie aber wirklich kommt, wo sie kommt und wie sie aussehen wird, ist nicht sicher.
 

Auf einen Blick

  • Wird es eine einheitliche, EU-weite Finanztransaktionssteuer geben?
  • Wird es eine europäische Finanztransaktionssteuer, die aber auf bestimmte Mitgliedstaaten beschränkt ist, geben?
  • Wird es unilaterale/nationale Finanztransaktionssteuern geben bzw. wo gibt es solche schon?
  • Welche Vorbereitungen können Finanzinstitute jetzt schon treffen?
 
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Ausgabe 72, September/Oktober 2012

UNISEX – Änderungen bei Versicherungsprodukten zum Jahresende

Aufgrund eines EuGH-Urteils müssen private Versicherungsprodukte ab 21. Dezember 2012 geschlechtsneutral gestaltet sein. Dies bedeutet, dass zukünftig im Neugeschäft bei Leistungen und Prämien keine Unterscheidung nach dem Geschlecht zulässig ist.

In unserem nächsten Newsletter informieren wir Sie, welche Auswirkungen dieses Urteil sowohl auf die Versicherungsbranche als auch auf den einzelnen Versicherungsnehmer hat.

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Ausgabe 71, Juli/August 2012

Studie „Finance Excellence 2012“ – Ausgestaltung des Finanzbereichs

Die Finanzfunktionen in Banken sehen sich mit wachsenden Herausforderungen und stetig steigender Komplexität, sowohl in Hinblick auf externe (bilanzielle, regulatorische, etc.) als auch auf interne Anforderungen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund führte PwC die Studie „Finance Excellence 2012“ zur Ausgestaltung der Finanzfunktion in Banken durch.

Die Studie stieß bei Banken in Österreich und Deutschland auf breite Resonanz, wodurch zu folgenden Fragestellungen fundierte Ergebnisse erzielt werden konnten:

  • Welche Rahmenbedingungen prägen den Bankensektor derzeit?
  • Wie sehen sich die Finanzbereiche der Banken in diesem Umfeld aufgestellt?
  • Welches sind die zentralen Themen, die in den Finanzbereichen umgesetzt bzw. gestartet werden?

Die Finance Excellence Studie 2012 unterscheidet sich von anderen Studien am Markt durch die Fokussierung auf den Bankensektor in Deutschland und Österreich. Die Studie stellt die Selbsteinschätzung der CFOs mit der Erwartungshaltung der wesentlichen Stakeholder (CEO, Shareholder, Analysten, Ratingagenturen, Wirtschaftsprüfer, etc.) dar.

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Ausgabe 70, Mai/Juni 2012

Steuerabkommen zwischen Österreich und der Schweiz

Österreich und die Schweiz haben am 13. April 2012 das bereits in den Materialien zum Stabilitätsgesetz 2012 angekündigte Steuerabkommen unterzeichnet. Das Abkommen sieht einerseits die Nachversteuerung von bisher unversteuertem Vermögen und andererseits eine Abgeltungssteuer für zukünftige Kapitalerträge vor.

Das Abkommen zwischen Österreich und der Schweiz soll mit 1. Jänner 2013 in Kraft treten. In unserem Newsletter informieren wir Sie, worauf Sie hinkünftig achten müssen und welche Auswirkungen das Steuerabkommen auf Sie haben wird.

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Ausgabe 69, März/April 2012

Banking Banana Skins 2012 – Das System in Gefahr?

Das Risiko einer erneuten Rezession und Bankenkrise ist hoch. Makroökonomische Risiken stehen dabei an der Spitze aller 30 möglichen negativen Faktoren. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Banking Banana Skins 2012“, welche die Gefahren für die globale Kreditwirtschaft untersucht. PwC und das Center for the Study of Financial Innovation (CSFI) befragten in der durchgeführten Analyse über 700 Banken, Bankenaufsichten und Beobachter des Bankensektors in 58 Ländern.

Die Details zur Studie präsentieren wir Ihnen in dieser Ausgabe des Financial Services Newsletters.

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Express 14, 25. April 2012

Das Steuerabkommen zwischen Österreich und der Schweiz

Österreich und die Schweiz haben am 13. April 2012 das bereits in den Materialien zum Stabilitätsgesetz 2012 angekündigte Steuerabkommen unterzeichnet. Das Abkommen folgt grundsätzlich dem Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland bzw. Großbritannien.
 

Auf einen Blick

  • Wen betrifft das Abkommen?
  • Nachversteuerung von Vermögen
  • Transfer von Vermögenswerten aus der Schweiz
  • Zukünftige Besteuerung der laufenden Erträge
 
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Ausgabe 68, Jänner/Februar 2012

Stärkere Regulierung für sichere Märkte – MiFID II verlangt weitreichende Umstellungen

MiFID II soll die Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) ersetzen und fokussiert auf stärkeren Verbraucherschutz und erhöhte Markttransparenz. Der Vorschlag der EU Kommission vom 20.10.2011 lässt auf gravierende Folgen für Akteure an den europäischen Wertpapiermärkten und umfassende Umsetzungsarbeiten schließen. Das geplante Verbot von Vermittlungsgebühren stellt etablierte Vertriebsstrategien in Frage. Auch werden Handelsmethoden umgestaltet werden müssen. Auswirkungen auf die Geschäftsstrategie und den Produktkatalog sollten zeitnahe evaluiert werden.

MiFID II zielt überdies darauf ab, Wettbewerb zu fördern, Marktstrukturen zu modernisieren, Datenströme zu vereinheitlichen, weitere Produktarten einzubeziehen und aufsichtsrechtliche Regelungen zu harmonisieren.

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