Process Excellence in der Finanzorganisation

Process Excellence in der Finanzfunktion
  • Insight
  • Juni 05, 2024

Die Finanzfunktion befindet sich in einer Phase des Umbruchs – spätestens seit der fortschreitenden digitalen Transformation sowie den damit verbundenen, tief in die Geschäftswelt einschneidenden, makroökonomischen und technologischen Veränderungen.

Auf der einen Seite führen neue Anforderungen in den Bereichen Regulatorik und Unternehmenssteuerung zu einer Verbreitung des Aufgabenspektrums. Auf der anderen ist die Finanzorganisation einem ständig wachsenden Kostendruck ausgesetzt. Sie steht häufig vor der Herausforderung, ein größeres Serviceportfolio mit zukünftig weniger Ressourcen abbilden zu müssen.

Ende zu Ende Perspektive als Wettbewerbsvorteil

Diese Rahmenbedingungen haben einige Entscheidungsträger aus dem Finanzbereich zum Anlass genommen, gesamtheitlich ihre bestehende Prozesslandschaft zu analysieren und neu ausrichten zu lassen. Das Ziel dabei ist es, Prozesse funktionsübergreifend, also Ende-zu-Ende, zu standardisieren sowie technologiegestützt zu automatisieren. 

Eng mit der prozessualen Komponente sind aufbauorganisatorische Fragestellungen verbunden. Konzepte, die Kompetenzen bündeln, Skalierungseffekte realisieren und gleichzeitig kosteneffizient spezifische Aufgabengebiete abwickeln, werden derzeit in einigen Finanzorganisationen umgesetzt. 

Hierbei hat sich der Trend von einem klassischen Shared-Service Center (SSC) hin zu einem Global Business Service (GBS) in den vergangenen Jahren fortgesetzt. Wurden in einem traditionellen SSC vor allem transaktionale und interne Dienstleistungen erbracht, wickelt das GBS häufig Geschäftsprozesse global und funktionsbereichsübergreifend ab.

Unser Lösungsansatz auf einem Blick:

Diese komplexe Transformation erfordert ein strukturiertes Vorgehen, um die zukünftige Ablauf- und Aufbauorganisation der Finanzorganisation zu gestalten und erfolgreich in die operativen Arbeitsabläufe zu integrieren. Hierfür setzt PwC auf den folgenden, modular aufgebauten Werkzeugkasten:

Prozessanalyse:

Mithilfe einer Analyse der Kernprozesse können ineffiziente Abläufe, lange Durchlaufzeiten sowie potenzielle Engpässe identifiziert werden.

Dabei spielt das ‚Process Mining‘ als innovativer Ansatz eine entscheidende Rolle, um Aktivitäten entlang der kompletten Prozesskette automatisiert zu erfassen und sie im Nachgang benutzerfreundlich visuell aufzubereiten.

Die Ergebnisse dieser Analyse werden im Nachgang mit marktüblichen Referenzgrößen aus unserer globalen PwC Datenbank verglichen, um maßgeschneiderte Effizienzhebel abzuleiten. 

Prozessoptimierung:

Prozessoptimierungsmaßnahmen sind vielfältig und können unterschiedliche Ausprägungen annehmen. Sie umfassen die Eliminierung redundanter Prozessschritte, die Standardisierung und Konsolidierung ähnlich gelagerter Aktivitäten sowie die Automatisierung von spezifischen Arbeitsabläufen.

Als kritischer Erfolgsfaktor für eine erfolgreiche Umsetzung ist dabei die Bereitstellung einer modernen und vollintegrierten System- und Applikationslandschaft zu erkennen. 

Global Business Services (GBS):

Die Zentralisierung von Ende-zu-Ende Prozessen in einem GBS bündelt Themenkomplexe und realisiert Synergien. Dabei weisen sie ab einem gewissen Reifegrad das Potenzial auf, technologiebasierte Innovationen, wie z.B. die Einführung von Gen AI oder RPA aktiv voranzutreiben.

Im Rahmen der Einführung oder Weiterentwicklung einer solchen organisatorischen Einheit sind Konzepte in Bezug auf Standortauswahl, Organisations- und Rollenprofile sowie einem pragmatischen Transition Management zu entwickeln.

Process Excellence & Automation

Kontakt

Michael  Schachermayr

Michael Schachermayr

Senior Manager, PwC Austria

Tel: +43 676 833 772 915

Robin Diehl

Robin Diehl

Manager, PwC Austria

Tel: +43 676 833 77 69 89

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