20 years inside the mind of the CEO... What’s next?

PwC 20th Annual Global CEO Survey

Die österreichischen Ergebnisse

Österreichs Spitzenmanager gingen mit sehr gemischten Gefühlen in das Jahr 2017: Vor allem der Blick auf das globale Wirtschaftswachstum und die heimischen Rahmenbedingungen bieten nur wenig Platz für echten Optimismus. Hoffnung schenkt jedoch der Glaube an das eigene Unternehmen. Auch die Bedeutung der Digitalisierung – mit all ihren Herausforderungen – ist fest im Bewusstsein der CEOs verankert. Einzig bei der konkreten Umsetzung hinken sie noch hinterher.

All das zeigen die Kernergebnisse der 20th Annual Global CEO Survey von PwC. Neben knapp 1.400 Top-Managern weltweit wurden in diesem Jahr auch wieder 30 CEOs aus Österreich zu den wichtigsten Wachstums- und Trend-Themen der Wirtschaftswelt befragt.

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Das eigene Unternehmen, Start-ups und China

Zudem gibt es einen Trend zur Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen. Knapp zwei Drittel der Unternehmen (63 %) setzen auf neue Kooperationen mit innovativen Start-ups. Ein absoluter Spitzenwert im internationalen Vergleich (28 %). Eine spannende Verschiebung bietet auch die CEO-Einschätzung jener Märkte, die den größten Einfluss auf das Wachstum österreichischer Unternehmen haben: Bei Betrachtung der Investitionsausgaben reiht sich China (33 %) an zweiter Stelle hinter dem wichtigsten Wachstumsmarkt Deutschland (57 %) ein. Die asiatische Wirtschaftsmacht überholt damit die USA (30 %) und drängt Russland (16 %) vom Podest.

Fachkräftemangel durch digitalen Wandel

Die Zuversicht in das eigene Unternehmenswachstum äußert sich auch in der Personalstrategie. Fast die Hälfte (47 %) der österreichischen CEOs planen in den kommenden zwölf Monaten mehr Personal einzustellen. Ein positiver Wert, dem jedoch auch 27 % der Unternehmen gegenüberstehen, die ihren Mitarbeiterstand verringern wollen. Davon nennen bereits 88 % die Implementierung von automatisierten Prozessen und anderen Technologien als ausschlaggebenden Grund dafür. Zudem lässt sich eine klare Tendenz zum befürchteten Fachkräftemangel erkennen. Sahen 2016 nur 25 % der befragten Manager ein Problem bei der Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal, liegt dieser Wert nun bereits bei 63 %.

Wenig Zug zur Umsetzung

Das Schlagwort Digitalisierung ist in den österreichischen Chefetagen angekommen. So sind bereits 84 % der Top-CEOs der Meinung, dass der technologische Wandel den Wettbewerb in ihrer Branche in den nächsten fünf Jahren entscheidend verändern wird. Allerdings fehlt trotz des vorhandenen Bewusstseins der echte Zug zur konkreten Umsetzung. Dies zeigt sich neben der fehlenden Auseinandersetzung für Lösungen im Personalbereich etwa auch in der Verwertung von kundenspezifischen Daten. Knapp drei Viertel der CEOs (73 %) sind außerdem der Meinung, dass es mit der digitalisierten Welt schwieriger wird, das Vertrauen der Leute zu gewinnen und zu halten.

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Aslan Milla
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