Wird 2010 ein Österreicher einen Oscar gewinnen? Zwei Experten von PwC wissen es vor allen anderen

Zwei Partner von PricewaterhouseCoopers überwachen auch dieses Jahr die Auszählung der Stimmzettel für die Oscar-Wahl. PwC ist damit seit 76 Jahren in Folge Wächter der geheimen Abstimmung.

PricewaterhouseCoopers überwacht heuer bereits zum 76. Mal die streng geheime Oscar-Wahl. Bei den diesjährigen 82. Academy Awards werden wieder die PwC-Partner Brad Oltmanns und Rick Rosas die eingegangenen Stimmzettel zählen. Damit sind Oltmanns und Rosas die einzigen zwei Menschen auf der ganzen Welt, die schon vor Beginn der Live-Übertragung am 7. März wissen werden, ob Michael Haneke, Christoph Waltz oder auch Christian Berger dieses Jahr den Oscar gewinnen oder nicht.

„PwC hat uns in den vergangenen 76 Jahren die absolute Vertraulichkeit und Sicherheit des Wahlvorgangs garantiert. Wir freuen uns darauf, diese lang anhaltende Beziehung auch in der Zukunft aufrecht zu erhalten“, erklärt Tom Sherak, Präsident der Academy of the Motion Picture Arts and Sciences.

Der akribische Prozess hat sich in den 76 Jahren nicht verändert – und es hat in all den Jahren noch nie eine Sicherheitslücke gegeben. Dieses Jahr gibt es erstmals seit 1943 eine noch größere Auswahlmöglichkeit – die Zahl an Nominierungen für den besten Film hat sich von fünf auf zehn verdoppelt. Wenn sich auch diese Regeln ändern, so bleibt doch eines absolut unverändert: Die absolute Verschwiegenheit. Um lückenlose Vertraulichkeit zu garantieren, führen Oltmanns und Rosas das Regiment über ein wortkarges Team von Prüfern, die von einem streng geheimen Ort aus an dem Projekt arbeiten.

„Unsere Verbundenheit zur Academy ist unglaublich hoch und unsere Beteiligung an der geheimen Wahl macht uns sehr stolz“, erklärt Brad Oltmanns, Managing Partner bei PwC in Los Angeles, der die Auszählung dieses Jahr zum sechsten Mal leitet.

Und so funktioniert das „Top Secret Procedure“

PwC versendete im Dezember die Nominierungsformulare an die 5.777 Stimmberechtigten der Academy, die bis 23. Jänner 2010 abstimmen konnten. Zehn Tage später wurden dann die Nominierten bekannt gegeben. Die Stimmzettel zur finalen Wahl wurden danach versendet und bis 2. März wieder zurückgeschickt. Alle Stimmzettel wurden an PwC retourniert, wo die Auszähler die Antworten händisch in Tabellen eingetragen haben. Danach wurden gleich zwei vollständige Sets von den berühmten Kuverts mit den Namen der Preisträger vorbereitet, die die beiden PwC-Partner dann auf getrennten und geheimen Wegen zur Verleihung bringen. Als zweite Vorsichtsmaßnahme lernen die beiden PwC-Partner Rosas und Oltmanns auch die Namen der Preisträger auswendig.
Die Identitäten der Oscar-Gewinner werden geheim gehalten, bis sie während der TV-Übertragung live auf der Bühne verkündet werden. Während der gesamten Zeremonie halten sich Oltmanns und Rosas übrigens hinter der Bühne auf. Jeder Moderator und jeder Laudator muss auf dem Weg auf die Bühne an ihnen vorbei und bekommt dann erst das begehrte Kuvert in die Hand gedrückt, nur Sekunden, bevor er oder sie die berühmten Worte spricht: „and the Oscar goes to…“!

Zusätzliche Information, Fotos und Videos gibt es hier: www.pwc.com/balloting.

Ausgewählten Fakten von 76 Jahren Oscar® Auszählung

  • Mehr als 450.000 Stimmzettel wurden von den PricewaterhouseCoopers Prüfern in 76 Jahren gezählt;
  • Mehr als 2.550 Kuverts mit den Siegernamen wurden in den Jahren seit der Einführung des Systems 1941 gefüllt;
  • 1.700 Arbeitsstunden benötigt PwC jedes Jahr, um alle Stimmen mit der Hand zu zählen;
  • 24 Kategorien gibt es bei der 82. Academy Awards Verleihung;
  • Sieben Tage braucht es, um die Nominierungs-Stimmzettel zu zählen, drei Tage um die finalen Stimmzettel zu bewerten.

Download: pdf download (154 KB)