Wie neue Regulierungen die IT Architektur von Banken und Finanzdienstleistern verändern

Die zunehmende Regulierung von Banken und Finanzdienstleistern wirkt sich auch auf ihre IT-Finanzarchitektur aus. Viele Institute konzentrieren jedoch vor allem auf die Umsetzung der neuen Regularien, während technologische Aspekte im Hintergrund bleiben. Dabei ist gerade in Anbetracht der vielen neuen regulatorischen Änderungen eine moderne integrierte Finanzarchitektur wesentlich effektiver und effizienter.

In der Studie „IT-Finanzarchitektur – Zufallsprodukt oder gezielte Weiterentwicklung?“ nimmt PwC den Status quo bei den Unternehmen unter die Lupe.

Mit der zunehmenden Zahl an regulatorischen Vorgaben steigen die Ansprüche an die IT-Finanzarchitektur. Hier laufen Daten und Informationen zusammen, werden Prozesse gesteuert und überwacht. Doch wie gut sind Finanzinstitute aktuell aufgestellt? Die Experten von PwC haben zu dieser Frage die IT-Finanzarchitektur von 28 Banken und Finanzdienstleistern aus Deutschland und Österreich untersucht und dazu Führungskräfte der Unternehmen befragt. Sie bewerten die Güte der IT-Finanzarchitektur mit dem Reifegradmodell von PwC.

Regulatorische Anforderungen stehen im Vordergrund

In den Unternehmen gibt es häufig kein gemeinsames Verständnis der Risiken und Herausforderungen im Hinblick auf die IT-Finanzarchitektur. Deswegen wird auch das Vorgehen nur unzureichend abgestimmt. Die Bereitschaft zu einer radikalen Veränderung der IT-Finanzarchitektur ist gering: 90 Prozent der befragten Finanzinstitute sehen zwar die steigende Komplexität der regulatorischen Anforderungen als eine große Herausforderung für die IT-Finanzarchitektur an, dagegen betrachtet nur jeder vierte Teilnehmer die veraltete Technologie als Risiko für die Finanzarchitektur.

Standardsoftware und einheitliche Methoden sind die Ausnahme

Dabei liegen die Vorteile einer modernisierten IT-Finanzarchitektur auf der Hand: Damit können die Institute schneller und einfacher auf zukünftige Anforderungen reagieren und so auch Schnittstellen und Komplexität reduzieren. Aus dem Einsatz von Standardsoftware ergeben sich weitere Vorteile. Dennoch wollen 54 Prozent der befragten Unternehmen an ihren bestehenden individuellen IT-Lösungen festhalten. Damit eine ganzheitliche, integrierte IT-Finanzarchitektur entstehen kann, sind jedoch einheitliche Methoden eine wichtige Voraussetzung. Doch lediglich bei einem Drittel der Unternehmen liegt eine bereichsübergreifende Konsistenz der Methoden von mindestens 75 Prozent vor.

 

Fehlende Transparenz von Kosten und Performance

Unsere Studie zeigt auch, dass in historisch gewachsenen IT-Landschaften der Aufwand höher ist, um regulatorische Anforderungen umzusetzen. In solch einem Umfeld werden Ressourcen so stark gebunden, dass komplexe Modernisierungen kaum möglich sind. Weiters mangelt es oft an der Transparenz der Kosten sowie an einer klaren Bewertung der IT-Finanzarchitektur.

Institute brauchen Zeitplan und klare Ziele

Doch wie kann der Wandel der IT-Finanzarchitektur gelingen? Eine wichtige Voraussetzung sind Transparenz sowie ein gemeinsames Verständnis von IT- und Fachbereich über Kosten, Ziele sowie den Zeitplan. Eine Roadmap, der verschiedene Szenarien zugrunde liegen, ist aus unserer Sicht wesentlich, um die IT-Finanzarchitektur strategisch weiterentwickeln zu können. Damit die Transformation der IT-Finanzarchitektur gelingt, müssen Risiken, Kosten und Komplexität in allen Phasen kontrolliert werden.

 

Wie können wir Ihnen helfen

Bei einem ersten Gespräch geben Ihnen unsere Spezialisten gerne weitere Einblicke und Auskunft über allgemeine Trends und beurteilen gemeinsam mit Ihnen Ihre Situation. Mit den Dienstleistungen für Technology Consulting und der Expertise für effizientes Finanz-, Rechnungs- und Berichtswesen hat PwC das richtige Angebot für Sie, um Ihre IT flexibel und zukunftssicher zu gestalten.