„Generationsunterschiede begreifen“

Liz Hull, Leitung Human Capital und verantwortlich für HC Diversity & Inclusion, über den richtigen Umgang mit den „Female Millennials“.


Welche Anforderungen ergeben sich für Firmen, die von den Female Millennials profitieren wollen?

Millennials wollen Feedback erhalten und ins Firmengeschehen eingebunden werden. Weibliche Millennials sind mit tendenziell weniger Selbstvertrauen ausgestattet als ihre männlichen Kollegen und hinterfragen ihre Leistungen selbstkritischer – hier ist es umso wichtiger, sie bewusst zu fördern und einzubinden, um ihr Selbstvertrauen und das Vertrauen zum Unternehmen zu stärken. Ist dies gewonnen, sind weibliche Millennials loyaler, belastbarer und engagierter als ihre männlichen Kollegen.

Was macht für diese Generation einen attraktiven Arbeitgeber aus?
Das sind Organisationen mit offener Firmenkultur: Vertrauen und ein authentisches Interesse für die Menschen und deren Entwicklung müssen im Führungsverständnis verankert sein. Dazu gehört stärkenbasiertes Feedback, die Förderung von Flexibilität, Team-Based Learning, Vielfalt und Mobilität, etwa durch Teleworking oder Auslandseinsätze.

Welche neuen Strategien müssen Unternehmen entwickeln, um mit Female-Millennial-Power langfristig erfolgreich zu sein?
Flexibilität und Entscheidungsfreiraum sind wichtige Erfolgsfaktoren. Firmen müssen echtes Interesse für die Ideen ihrer Belegschaft zeigen. Das tun wir bei PwC etwa durch offene Frühstücksrunden mit dem CEO. Unternehmen müssen vor allem an ihrem Führungsverständnis arbeiten. Und: Sie müssen Rollenbilder schaffen, die jedem Geschlecht ein balanciertes Leben zwischen Familie und Beruf ermöglichen, Stichwort Fairshare.

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Liz Hull
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