Corporate Governance

Unter dem Begriff „Corporate Governance“ werden Grundsätze verantwortungsvoller Unternehmensleitung und -überwachung diskutiert. Ziel guter Corporate Governance ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und seinen Wert nachhaltig zu steigern. Die Diskussion konzentriert sich auf die Leitungsstruktur von börsennotierten Aktiengesellschaften, weil bei diesen die Distanz zwischen der Unternehmensführung und den Anteilseignern aufgrund der regelmäßig breiten Streuung der Aktien relativ groß ist. Es geht vor allem um die Funktionsteilung der Organe Vorstand und Aufsichtsrat, ihre Zusammenarbeit sowie ihre Beziehung zu Anteilseignern und Stakeholdern.

Als Folge zahlreicher Unternehmensskandale in der Vergangenheit wurden national und international erhebliche Bemühungen unternommen, die Corporate Governance-Strukturen zu verbessern. Die daraus resultierende Fülle neuer Regelungen stellt Vorstände und Aufsichtsräte kapitalmarktorientierter Unternehmen vor große Herausforderungen.

Mittlerweile erstreckt sich die Entwicklung allerdings nicht nur auf börsennotierte Aktiengesellschaften. Vielmehr wird zunehmend auch die Führungsstruktur nicht-börsennotierter AGs oder anderer Unternehmensformen diskutiert. Hierbei rücken derzeit Unternehmen der öffentlichen Hand in den Mittelpunkt des Interesses.

Der Abschlussprüfer ist insofern Bestandteil einer funktionierenden Corporate Governance, als er den Aufsichtsrat in seiner Überwachungsfunktion unterstützt und dabei die Gesetzeskonformität der Unternehmensabschlüsse bestätigt. Über die Abschlussprüfung hinaus bietet PwC Unterstützung und Hilfestellung bei der Erfüllung gesetzlich verankerter Vorschriften sowie von Empfehlungen des Österreichischen Corporate Governance Kodex. Wir beurteilen Ihre Regelungen zur Corporate Governance und beraten Sie hinsichtlich einer Verbesserung der über die Einhaltung der rechtlichen Regelungen hinausgehenden unternehmenseigenen Corporate Governance.